{"version":1,"type":"rich","provider_name":"Libsyn","provider_url":"https:\/\/www.libsyn.com","height":90,"width":600,"title":"Klaus-Peter Wolf liest aus seinem Krimi \u201eOstfriesens\u00fcnde\u201c, Teil II","description":"Klaus-Peter Wolf live im Grillo-Gymnasium Gelsenkirchen, 11.03.2010. Klaus-Peter Wolf wurde 1954 in Gelsenkirchen geboren. Lebt als freier Schriftsteller und Drehbuchautor in Norden. Bereits als Jugendlicher hatte er zu schreiben begonnen. In der freien Enzyklop\u00e4die Wikipedia wird ausgef\u00fchrt: \u201eNach der Schulzeit in Gelsenkirchen, in der er bereits zu schreiben begonnen hatte, arbeitete Klaus-Peter Wolf als Zivildienstleistender in einem Jugendheim der evangelischen Kirche. Fr\u00fche Ver\u00f6ffentlichungen brachten ihm den F\u00f6rderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen. 1979 hatte er bereits zehn B\u00fccher ver\u00f6ffentlicht. Mit Arbeitern der Firma Eurovia in Gelsenkirchen, die geschlossen werden sollte, schrieb er gemeinsam ein St\u00fcck \u00fcber ihre Situation. Was als Stra\u00dfentheater gedacht war, um den Kampf um die Arbeitspl\u00e4tze zu unterst\u00fctzen, wurde schlie\u00dflich bei den Ruhrfestspielen 1977 im restlos \u00fcberf\u00fcllten Theater uraufgef\u00fchrt. Die Arbeiter spielten sich selbst. Er war immer nah dran an denen, \u00fcber die er schrieb. So lebte er z.\u202fB. mit einer kriminellen Jugendbande und ver\u00f6ffentlichte dann dar\u00fcber den Roman \u201eDosenbier und Frikadellen\u201c, der ihn auf Anhieb einem gro\u00dfen Publikum bekannt machte. Wolf leitete als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer den Literarischen Verlag Braun und ging mit 2,7 Millionen Minus pleite. Vor seinen Gl\u00e4ubigern fl\u00fcchtete er in den Westerwald, wo er eine Initiative zur Unterst\u00fctzung kurdischer Asylanten gr\u00fcndete. Daraus entstand sein Roman \u201eDie Abschiebung oder Wer t\u00f6tete Mahmut Perver?\u201c Der Roman wurde verfilmt und vom ZDF ausgestrahlt. W\u00e4hrend Wolf in Nicaragua beim Aufbau einer Druckerei arbeitete, wurde ihm 1985 der Anne-Frank-Preis f\u00fcr Buch und Film \u201eDie Abschiebung\u201c (Amsterdam) zuerkannt. Die Erlebnisse seiner Nicaragua-Zeit verarbeitete Wolf zu einer Revue, mit der er 1985\/86 auf eine Tournee durch etliche nordrhein-westf\u00e4lische St\u00e4dte ging. Anfang 1987 war Wolf mit Bernt Engelmann und Josef Reding, Max von der Gr\u00fcn, Hanna Schygulla, Max Frisch und Friedrich D\u00fcrrenmatt bei den Teilnehmern eines von Tschingis Aitmatow und Michail Gorbatschow organisierten Runden Tisches \u00fcber aktuelle Fragen des Weltfriedens in Moskau. Auch amerikanische Schriftsteller wie Norman Mailer und Graham Greene waren dabei. Klaus-Peter Wolf geh\u00f6rte zum Erneuererfl\u00fcgel der DKP. Nach l\u00e4ngeren Reisen durch die Sowjetunion (\u00fcber die er auch geschrieben hat) trat er 1987 entt\u00e4uscht aus der Partei aus. \u201eSozialismus ohne Demokratie ist f\u00fcr mich kein Zukunftsentwurf, sondern ein Alptraum.\u201c (Klaus-Peter Wolf) Seine verdeckte Recherche als M\u00e4dchen- und Frauenh\u00e4ndler besch\u00e4ftigte 1989 lange die Medien. Er hatte die Firma \u201eHot Pants f\u00fcr M\u00e4dchen- und Frauenhandel\u201c gegr\u00fcndet, daf\u00fcr eine Steuernummer beim Finanzamt erhalten und zwei Jahre lang die Szene der M\u00e4dchen- und Frauenh\u00e4ndler in Deutschland und der Schweiz erkundet. Dann schrieb er dar\u00fcber den Roman \u201eTraumfrau\u201c. Klaus-Peter Wolf gilt als leidenschaftlicher Geschichtenerz\u00e4hler. Seine B\u00fccher wurden in 24 Sprachen \u00fcbersetzt und \u00fcber 8 Millionen mal verkauft. Zusammen mit seiner Lebensgef\u00e4hrtin Bettina G\u00f6schl und seiner Tochter Maxi Wolf produziert Klaus-Peter Wolf in letzter Zeit gern CDs f\u00fcr Kinder. Sie erscheinen im Jumbo-Verlag. Er hat f\u00fcrs Fernsehen zahlreiche Psychothriller und Kriminalfilme geschrieben, u.\u202fa. f\u00fcr die Reihen \u201aTatort\u2018 und \u201aPolizeiruf 110\u2018.\u201c Auszeichnungen (kleine Auswahl): F\u00fcr sein Drehbuch zum Fernsehfilm \u201eSvens Geheimnis\u201c erhielt er 1996 den Rocky Award for best made TV-movies (Kanada) und den Erich-K\u00e4stner-Preis (Berlin-Babelsberg), sowie 1998 den Magnolia Award Shanghai f\u00fcr das beste internationale Drehbuch. Den Anne-Frank-Preis erhielt er 1985 f\u00fcr Buch und Film \u201eDie Abschiebung\u201c (Amsterdam).","author_name":"REVIERCAST","author_url":"http:\/\/reviercast.libsyn.com\/website","html":"<iframe title=\"Libsyn Player\" style=\"border: none\" src=\"\/\/html5-player.libsyn.com\/embed\/episode\/id\/11106434\/height\/90\/theme\/custom\/thumbnail\/yes\/direction\/forward\/render-playlist\/no\/custom-color\/88AA3C\/\" height=\"90\" width=\"600\" scrolling=\"no\"  allowfullscreen webkitallowfullscreen mozallowfullscreen oallowfullscreen msallowfullscreen><\/iframe>","thumbnail_url":"https:\/\/assets.libsyn.com\/secure\/item\/11106434"}