{"version":1,"type":"rich","provider_name":"Libsyn","provider_url":"https:\/\/www.libsyn.com","height":90,"width":600,"title":"008 Warum Ihre besten Leute gehen \u2013 und Gehaltserh\u00f6hungen sie nicht halten","description":"Worum es in dieser Folge geht Der Fachkr\u00e4ftemangel ist in den Praxen angekommen \u2013 und er trifft die Inhaber an der teuersten Stelle: bei den Menschen, die den Laden tragen. Gute MFAs, ZFAs und Praxismanagerinnen sind heute in der Position, sich ihren Arbeitgeber auszusuchen. Kliniken und MVZs werben mit Tarifgeh\u00e4ltern und Konzernbudgets \u2013 und viele Praxisinhaber reagieren mit dem einzigen Hebel, den sie zu kennen glauben: der Gehaltsschraube. Diese Folge zeigt, warum genau dieser Reflex in eine Sackgasse f\u00fchrt. Gehalt bindet nur bis zum n\u00e4chsten besseren Angebot, seine psychologische Wirkung verpufft nach wenigen Monaten \u2013 und im reinen Gehaltspoker verliert die inhabergef\u00fchrte Praxis gegen den Konzern strukturell, nicht wegen schlechter Wirtschaftsf\u00fchrung. Der Ausweg liegt in einem Instrument, das die meisten Inhaber l\u00e4ngst zu kennen glauben und genau deshalb untersch\u00e4tzen: der betrieblichen Altersversorgung. Aber nicht als Standardvertrag von der Stange, nicht als Pflicht\u00fcbung mit 15-Prozent-Zuschuss \u2013 sondern als arbeitgeberfinanziertes, klug strukturiertes und verst\u00e4ndlich kommuniziertes Versorgungsversprechen, das die Konkurrenz nicht einfach kopieren kann. Die Folge erkl\u00e4rt, warum die \u00fcbliche versicherungsbasierte L\u00f6sung als Bindungsinstrument versagt, welche Rolle Strukturen wie die Unterst\u00fctzungskasse spielen und wie aus demselben Budget ein sichtbar wertvolleres Signal an die Mitarbeiter wird. Kapitelmarken  [00:00] Intro \u2013 Begr\u00fc\u00dfung und Einstieg in Folge 8 der Serie [ca. 00:30] Die Rechnung, die keiner macht \u2013 Was eine einzige K\u00fcndigung wirklich kostet: Suchkosten, \u00dcberbr\u00fcckung, Einarbeitung \u2013 und die unsichtbaren Posten, die in keiner BWA stehen: Wissensverlust, Patientenbindung, Teamstimmung [ca. 03:00] Warum Gehalt nicht bindet \u2013 Der strukturell verlorene Wettlauf gegen Klinik und MVZ, der Drei-Monats-Effekt jeder Gehaltserh\u00f6hung und warum gemietete Loyalit\u00e4t immer k\u00fcndbar bleibt [ca. 05:00] Der Wendepunkt: bAV neu denken \u2013 Vom \u201eAltersvorsorgeprodukt&quot; zum Bindungsinstrument: das monatliche Signal \u201eDieser Arbeitgeber denkt langfristig an mich&quot; \u2013 und warum es auch im Bewerbungsgespr\u00e4ch den Ausschlag gibt [ca. 07:00] Klartext: Warum die Standard-bAV niemanden h\u00e4lt \u2013 Drei Gr\u00fcnde: Entgeltumwandlung ist das Geld der Mitarbeiter, keiner versteht das Produkt, und ein Vertrag von der Stange ist beliebig kopierbar. Plus: warum eine schlechte bAV ein Vertrauensrisiko mit dem Namen des Arbeitgebers ist [ca. 09:00] Die L\u00f6sung: Drei Bausteine eines echten Arbeitgeberversprechens \u2013 Baustein 1: arbeitgeberfinanziert statt Pflichtzuschuss (und warum ein bAV-Euro effizienter ist als ein Gehalts-Euro). Baustein 2: die richtige Struktur jenseits des Versicherungsprodukts, etwa die Unterst\u00fctzungskasse. Baustein 3: Kommunikation in Euro statt in Paragrafen \u2013 das j\u00e4hrliche Standgespr\u00e4ch als wiederkehrender Bindungsmoment [ca. 11:30] Praxisfall Zahnarztpraxis \u2013 Drei K\u00fcndigungen in 18 Monaten, zwei erfolglose Gehaltsrunden \u2013 und die Wende ohne Gehaltspoker: gestaffelte arbeitgeberfinanzierte Versorgung, Zahlen in Euro, keine K\u00fcndigung mehr in zwei Jahren [ca. 13:30] Zusammenfassung &amp;amp; Angebot \u2013 Die vier Kernpunkte der Folge und die Einladung zur Fluktuations-Gegenrechnung  Die wichtigsten Erkenntnisse auf einen Blick  Fluktuation ist ein betriebswirtschaftliches Ereignis, keine Personalie. Ein einziger Abgang kostet realistisch gerechnet einen f\u00fcnfstelligen Betrag \u2013 taucht aber in keiner Auswertung auf und wird deshalb systematisch untersch\u00e4tzt. Die Gehaltsspirale ist f\u00fcr Praxen nicht gewinnbar. Gegen Tarifbindung und Konzernbudgets hilft kein Nachziehen \u2013 und jede Erh\u00f6hung ist nach kurzer Zeit der neue Normalzustand, ihre Bindungswirkung verpufft. Die bAV ist das einzige Verg\u00fctungsinstrument, das jeden Monat Zukunft signalisiert \u2013 vorausgesetzt, der Arbeitgeber finanziert sp\u00fcrbar mit, statt nur die Pflicht zu erf\u00fcllen. Die Standard-Direktversicherung versagt als Bindungsinstrument dreifach: Sie basiert auf dem Geld der Mitarbeiter, sie ist unverst\u00e4ndlich und ern\u00fcchtert auf der Standmitteilung, und sie ist beliebig kopierbar. Im schlimmsten Fall besch\u00e4digt sie das Vertrauen in den Arbeitgeber, der sie empfohlen hat. bAV hei\u00dft nicht automatisch Versicherung. Durchf\u00fchrungswege wie die Unterst\u00fctzungskasse kommen ohne Versicherungsvertrag im aufsichtsrechtlichen Sinne aus \u2013 ohne Abschlusskosten nach Vertriebslogik, ohne unbestellte Risikobausteine \u2013 und machen aus jedem eingezahlten Euro sichtbar mehr Versorgung. Ein Euro Versorgung schl\u00e4gt einen Euro Gehaltserh\u00f6hung. Beim Gehalt kommen nach Lohnnebenkosten, Steuern und Abgaben nur Bruchteile an \u2013 in der Versorgung arbeitet derselbe Euro nahezu ungeschm\u00e4lert f\u00fcr die Zukunft des Mitarbeiters. Kl\u00fcgere Verg\u00fctungsarchitektur statt Wohlt\u00e4tigkeit. Verstehen schafft Bindung. Das beste Versorgungswerk wirkt nur, wenn die Mitarbeiter j\u00e4hrlich schwarz auf wei\u00df sehen, was f\u00fcr sie aufgebaut wird \u2013 in Euro, auf einer Seite, im pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4ch.  Zitate aus der Folge  \u201eGehalt bindet genau so lange, bis jemand anderes mehr bietet. Wer nur \u00fcber Gehalt bindet, mietet Loyalit\u00e4t \u2013 und Gemietetes k\u00fcndigt man.&quot; \u201eEine Pflicht\u00fcbung bindet nicht. Per Definition.&quot; \u201eEine schlechte bAV ist kein neutrales Nullsummenspiel. Sie ist ein Vertrauensrisiko mit Ihrem Namen drauf.&quot; \u201eDie bAV ist der Rahmen \u2013 und dieser Rahmen ist stark. Die Versicherung ist nur eine m\u00f6gliche F\u00fcllung. Und oft die schw\u00e4chste.&quot; \u201eBei uns bekommen Sie nicht nur ein Gehalt. Bei uns bauen Sie etwas auf.&quot;  F\u00fcr wen ist diese Folge? Praxisinhaber, Zahn\u00e4rzte, \u00c4rzte, Apotheker und Inhaber inhabergef\u00fchrter Betriebe, die sp\u00fcren, dass gute Leute schwerer zu halten sind als je zuvor \u2013 und die verstanden haben, dass die n\u00e4chste Gehaltsrunde das Problem nicht l\u00f6st. Ebenso f\u00fcr Praxismanagerinnen und Personalverantwortliche, die Verg\u00fctung strategisch statt reaktiv denken wollen. Passende Folgen aus der Serie  Folge 5: \u201eDie Kosten einer Versicherungsl\u00f6sung sind transparent dargestellt&quot; \u2013 warum zwischen formaler und echter Kostentransparenz Welten liegen, und was das f\u00fcr die Standmitteilung Ihrer Mitarbeiter bedeutet. Die ideale Erg\u00e4nzung zum Klartext-Teil dieser Folge.  Ihr n\u00e4chster Schritt Legen wir Ihre Zahlen nebeneinander: Was kostet Sie ein Mitarbeiterabgang \u2013 und was w\u00fcrde ein echtes, arbeitgeberfinanziertes Versorgungsversprechen kosten? In den meisten F\u00e4llen ist die zweite Zahl die kleinere. Schreiben Sie mir  Kontakt: kmu-team@bavsbs, www.bavsbs.de  ","author_name":"Mitarbeiter binden","author_url":"https:\/\/www.bavsbs.de","html":"<iframe title=\"Libsyn Player\" style=\"border: none\" src=\"\/\/html5-player.libsyn.com\/embed\/episode\/id\/42112380\/height\/90\/theme\/custom\/thumbnail\/yes\/direction\/forward\/render-playlist\/no\/custom-color\/88AA3C\/\" height=\"90\" width=\"600\" scrolling=\"no\"  allowfullscreen webkitallowfullscreen mozallowfullscreen oallowfullscreen msallowfullscreen><\/iframe>","thumbnail_url":"https:\/\/assets.libsyn.com\/secure\/content\/204178030"}