{"version":1,"type":"rich","provider_name":"Libsyn","provider_url":"https:\/\/www.libsyn.com","height":90,"width":600,"title":"#1028 - 50 Downloads reichen: Wie dein Podcast zum besten Vertriebler wird. Mit Florian Schartner","description":" Gesch\u00e4tzte Lesedauer: 11 Minuten   Hand aufs Herz: Wie viele Marketing-Kan\u00e4le hast du schon ausprobiert, ohne dass am Ende ein Kunde wirklich gesagt hat: \u201eIch habe das Gef\u00fchl, wir kennen uns schon&quot;? Genau hier liegt die St\u00e4rke von einem Podcast f\u00fcr Unternehmen. Und das Beste daran ist: Du brauchst keine Million Downloads. Denn 50 Downloads pro Folge reichen oft schon aus, sofern du damit genau die richtigen Entscheider erreichst. In dieser VertriebsFunk-Episode spreche ich mit Florian Schartner, einem der renommiertesten Podcast-Experten im deutschsprachigen Raum. Er unterst\u00fctzt mittelst\u00e4ndische Unternehmen dabei, einen Unternehmenspodcast gezielt f\u00fcr Marketing und Vertrieb einzusetzen. Au\u00dferdem hat er meinen eigenen Podcast bei der Optimierung und Post-Production begleitet. Was du in dieser Folge lernst: Warum Audio-Content der direkteste Weg ins Ohr deines Kunden ist, wie du mit minimalem Aufwand startest \u2013 und weshalb ein Podcast f\u00fcr Unternehmen der untersch\u00e4tzte Vertriebskanal f\u00fcr den Mittelstand ist. Warum ein Podcast f\u00fcr Unternehmen heute kein Nice-to-have mehr ist Du nutzt selbst Podcasts. Vermutlich h\u00f6rst du sie beim Pendeln, beim Sport oder zwischendurch im B\u00fcro. Dabei holst du dir Inspiration, lernst etwas dazu und bildest dir eine Meinung. Genau das machen deine Kunden auch. Sie wollen sich weiterbilden. Au\u00dferdem wollen sie verstehen, was in ihrer Branche passiert. Und sie wollen wissen, mit wem sie es zu tun haben, bevor sie ein Erstgespr\u00e4ch buchen. Der entscheidende Punkt: Sobald ein potenzieller Kunde deinen Unternehmenspodcast h\u00f6rt, bist du wenige Zentimeter vom Gehirn entfernt. Du bist im Ohr. Dadurch erzeugst du Vertrauen, Sympathie und Expertise \u2013 alles auf einmal. Diese Wirkung erreichst du mit keinem anderen Medium so direkt. Denn weder ein Werbeplakat noch ein Mailing oder ein Reel auf LinkedIn schafft das. Die untersch\u00e4tzte Vertrauens\u00f6konomie im B2B Im B2B-Vertrieb ist Vertrauen die W\u00e4hrung. Du kennst das selbst: Wenn zwei Anbieter dasselbe Produkt anbieten und einer ist dir sympathischer, gewinnt der mit dem besseren Bauchgef\u00fchl. Genau hier setzt ein Corporate Podcast Mittelstand an. Ein H\u00f6rer, der dir 30 Minuten zugeh\u00f6rt hat, kennt n\u00e4mlich deine Werte, deine Sprache und deine Haltung. Wenn ihr euch dann zum ersten Mal trefft, ist das Eis l\u00e4ngst gebrochen. Google liebt jeden Podcast f\u00fcr Unternehmen Was viele untersch\u00e4tzen: Suchmaschinen ranken Podcast-Inhalte \u00fcberraschend hoch. Das hei\u00dft, falls dein potenzieller Kunde dich googelt, weil ihr einen Termin habt, ist die Wahrscheinlichkeit gro\u00df, dass deine Folgen ganz oben auftauchen. Was passiert dann? Der Kunde kommt vorbereitet ins Gespr\u00e4ch. Er sagt S\u00e4tze wie \u201eIch habe Ihren Podcast geh\u00f6rt, das war so spannend, da m\u00fcssen wir uns unbedingt unterhalten.&quot; Genau das ist der T\u00fcr\u00f6ffner-Effekt, den kein klassischer Vertriebskanal so liefert. 50 Downloads reichen: Warum dein Podcast f\u00fcr Unternehmen Relevanz vor Reichweite stellt Vergiss gro\u00dfe Charts. Vergiss Top-100-Platzierungen. Sobald du einen Unternehmenspodcast als Vertriebsinstrument nutzt, reden wir nicht \u00fcber Reichweite, sondern \u00fcber Relevanz. Bereits 50, 500 oder 1.000 Downloads pro Folge k\u00f6nnen ausreichen, sofern es die richtigen H\u00f6rer sind. Ein Beispiel aus der Praxis: Florian betreut einen Firmen-Podcast aus dem Bereich Maschinenbau und Automatisation. Hardcore-Nische, sehr nerdig. Eine Folge dauert 50 Minuten. Trotzdem werden die Episoden gefeiert \u2013 mit rund 600 Aufrufen pro Folge. Warum? Weil die H\u00f6rer einen echten Bedarf f\u00fcr das Thema haben. Sie wollen genau das wissen, was dort besprochen wird. Genau darin liegt die Magie des Mediums: Du sprichst nicht zur breiten Masse, sondern direkt zu deinem Wunschkunden. Die Mathematik hinter dem Podcast f\u00fcr Unternehmen ist simpel Stell dir vor, du betreust 50 Schl\u00fcsselkunden. Davon h\u00f6ren 30 regelm\u00e4\u00dfig deinen Unternehmenspodcast. Du erscheinst alle zwei Wochen f\u00fcr 30 bis 60 Minuten in ihrem Ohr. \u00dcber ein Jahr summiert sich das pro H\u00f6rer auf 12 bis 24 Stunden Aufmerksamkeit. Ehrlich: Welche andere Marketingma\u00dfnahme generiert 12 Stunden ungest\u00f6rte Aufmerksamkeit bei deinem Wunschkunden? Keine. Genau deshalb funktioniert ein Podcast f\u00fcr Unternehmen so kraftvoll im B2B-Vertrieb. Der Aufwand f\u00fcr deinen Unternehmenspodcast: Viel weniger als du denkst \u201eIch habe doch keine Zeit daf\u00fcr&quot; \u2013 das ist der h\u00e4ufigste Einwand. Und er ist falsch. Schau dir mal an, wie viel Zeit du t\u00e4glich auf dem Handy verbringst. Wie viele Stunden pro Woche flie\u00dfen in Netflix, YouTube oder Social Media? Eine Folge pro Woche bedeutet maximal acht Stunden Aufwand pro Monat. Das ist weniger als ein einziger Tagesausflug zum Kunden von Frankfurt nach M\u00fcnchen. Die Grundsatzentscheidung steht am Anfang Sobald du dich entscheidest, dass du das wirklich willst, findest du auch eine L\u00f6sung. Die Technik ist heute so weit, dass du in zwei Tagen einen Podcast f\u00fcr Unternehmen launchen kannst. Wirklich. Denn die H\u00fcrde sitzt nicht im Equipment, sondern im Kopf. Bei dem Gedanken: \u201eIch muss mich da hinsetzen, ich muss perfekt sein, ich muss alles richtig machen.&quot; Vergiss das. Die ersten f\u00fcnf Folgen sind selten gut. Das ist normal. Au\u00dferdem wirst du besser, je mehr du machst \u2013 wie beim Laufen oder Fahrradfahren. Das technische Setup f\u00fcr deinen Firmen-Podcast: Quick &amp;amp; Dirty oder Profi? Du brauchst nicht viel. Wirklich nicht. Hier sind die Basics, die ein guter Corporate Podcast oder ein VertriebsFunk-Setup ausmachen: Mikrofon und Software f\u00fcr deinen Podcast f\u00fcr Unternehmen Ein gutes USB-Mikrofon ab 100 Euro reicht aus, um qualitativ guten Sound zu produzieren. Modelle wie das Rode NT-USB oder das Shure MV7 Plus liefern Studio-Qualit\u00e4t f\u00fcr den Heim-Schreibtisch. Software wie Riverside, Squadcast oder einfach Zoom funktionieren f\u00fcr Remote-Aufnahmen. Wichtig ist nur eins: Kopfh\u00f6rer aufsetzen, Soundcheck machen, \u00fcbersteuern vermeiden. Schnitt und Bearbeitung Du brauchst kaum zu schneiden. Audacity ist kostenlos, w\u00e4hrend Adobe Podcast kostenlose KI-Audio-Enhancement-Tools bietet. Wichtig dabei: Schneide nicht zu viel raus. Denn Pausen, Atmer und kleine \u201e\u00c4hms&quot; geh\u00f6ren zur Authentizit\u00e4t. Wenn du jeden Hauch wegschneidest, klingt das k\u00fcnstlich \u2013 und das sp\u00fcren die H\u00f6rer sofort. Hosting und Verbreitung Spotify for Creators bietet kostenloses Podcast-Hosting an. Von dort verteilst du auf Apple Podcasts, Google Podcasts und alle anderen Plattformen. Per RSS-Feed kannst du den Podcast f\u00fcr Unternehmen sogar automatisch auf YouTube ausspielen lassen. Das ist heute alles ein Klick. B2B Podcast starten: Welche Formate wirklich funktionieren Falls du einen B2B Podcast starten willst, ist die Themenfindung oft die gr\u00f6\u00dfte H\u00fcrde. Mein Rat: Mach es dir leicht. Hier sind die Formate, die im Mittelstand zuverl\u00e4ssig funktionieren: Das Kundeninterview als K\u00f6nigsdisziplin im Unternehmenspodcast Das ist mein absoluter Favorit. Du l\u00e4dst einen zufriedenen Kunden ein und stellst ihm drei Fragen: Wie war deine Situation vor unserer Zusammenarbeit? Warum hast du dich f\u00fcr uns entschieden? Wie ist deine Situation heute? Daraus entsteht ein 30-min\u00fctiges Gespr\u00e4ch, das gleich vier Effekte erzielt: Erstens hast du ein gigantisches Testimonial. Zweitens hat dein Kunde sich \u00f6ffentlich zu dir bekannt \u2013 die Loyalit\u00e4t steigt dadurch messbar. Drittens h\u00f6ren andere Kunden das und denken: \u201eWenn der zufrieden ist, lohnt sich das wohl.&quot; Viertens erreichst du genau die Lookalikes deines Kunden. Wer \u00e4hnliche Probleme hat, klickt sofort auf die Folge. Das CEO-Interview im Corporate Podcast Mittelstand Wo kommt die Firma her? Warum machen wir das alles? Welche Werte treiben uns an? Gerade mit dem Generationenwechsel im Mittelstand \u2013 die Boomer gehen in Rente, w\u00e4hrend die n\u00e4chste Generation \u00fcbernimmt \u2013 sind solche Folgen Gold wert. Sie konservieren die Legacy. Au\u00dferdem geben sie Mitarbeitern und Kunden ein Gesicht. Und sie schaffen eine emotionale Bindung, die kein Mission Statement auf der Website jemals leisten k\u00f6nnte. Experten- und interne Interviews Hol deine Vertriebsleiter, deine Ingenieure und deine Spezialisten ans Mikro. Lass sie \u00fcber das sprechen, was sie t\u00e4glich tun. Im Maschinenbau? Lass zwei Ingenieure \u00fcber aktuelle Werkzeugentwicklung reden \u2013 ohne die Firma zu pitchen. HubSpot macht das mit \u201eMarketing Against the Grain&quot; vor: Zwei Nerds reden \u00fcber KI, ohne ein einziges Mal \u00fcber HubSpot selbst zu sprechen. Genau das ist gutes Content-Marketing. How-to-Folgen und Einw\u00e4nde entkr\u00e4ften Frag deinen Vertrieb: Was sind die Standard-Einw\u00e4nde, die du jeden Tag h\u00f6rst? Daraus entstehen 20 Folgen in einem Workshop-Nachmittag. Jede Einwandbehandlung wird zu einer eigenen Episode. Auch jedes neue Produkt ergibt eine eigene Episode. Jede Messe, jede Veranstaltung und jeder Trend liefert Stoff \u2013 Themen findest du also zuhauf, sobald du einmal warm bist. Der gr\u00f6\u00dfte Fehler beim Podcast f\u00fcr Unternehmen: Pitchen statt liefern Ein Unternehmenspodcast ist kein klassischer Werbekanal. Du musst nicht dreimal pro Folge dein Produkt einf\u00fcgen. Bitte keine Jingles mit \u201eJetzt kaufen&quot;. Das wirkt sogar kontraproduktiv. Denn H\u00f6rer merken sofort, wenn du verkaufen willst \u2013 und schalten ab. Die richtige Haltung lautet: Liefere Mehrwert. Erz\u00e4hl Geschichten. Stell kritische Fragen. Bring Pers\u00f6nlichkeit rein. Sobald du als Manager, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer oder Vertriebsleiter offen \u00fcber deine Erfahrungen sprichst, wird daraus automatisch das beste Marketing, das du je gemacht hast. Du musst nichts verkaufen. Denn du bist die Werbung \u2013 allein durch das, was du sagst und wie du es sagst. Konstanz schl\u00e4gt Perfektion bei jedem Firmen-Podcast Achtzig Prozent aller Podcasts scheitern nach f\u00fcnf bis sechs Folgen. Das ist die ber\u00fcchtigte Statistik. Wer es \u00fcber die ersten zehn Folgen hinausschafft, ist schon weiter als die meisten. Mein Rat aus der Praxis: Produziere am Anfang 15 bis 20 Folgen am St\u00fcck. Innerhalb eines Monats. Drei Viertel davon intern, ein Viertel mit Kunden oder externen Experten. Dann hast du Vorrat. Anschlie\u00dfend ver\u00f6ffentlichst du alle ein bis zwei Wochen eine Folge. Au\u00dferdem hast du Ruhe, falls mal Urlaub, Krankheit oder ein voller Terminkalender dazwischenkommt. Der Druck der w\u00f6chentlichen Ver\u00f6ffentlichung ist real. Wenn dein Kalender bereits voll ist, brauchst du einen Puffer. Sonst gibst du nach drei Monaten auf. Und das w\u00e4re schade, weil sich der Effekt eines Podcasts oft erst nach 50 oder 100 Folgen vollst\u00e4ndig entfaltet. Mehrfachverwertung: Eine Folge, zehn Inhalte Hier liegt der wahre Hebel. Aus einer einzigen Folge entsteht mit modernen KI-Tools ein ganzes Content-Universum: Aus dem Transkript machst du Blogartikel wie diesen hier. Au\u00dferdem entstehen daraus mehrere LinkedIn-Posts. Das Geile dabei: Da steht dein echter Wortlaut drin, nicht der typische KI-Schreibstil mit Ein-Wort-S\u00e4tzen. Auch Lead-Magnete und White Papers leitest du ab. Genauso entstehen Mini-Landingpages zu Spezialthemen. Kurze Reels und Shorts wandern auf TikTok, Instagram und YouTube. Ein Newsletter wird daraus. Sogar Sales-Enablement-Material f\u00fcr deinen Vertrieb f\u00e4llt nebenbei ab. Florian erz\u00e4hlt von einem Kunden, der seine Podcast-basierten LinkedIn-Posts alle sechs Monate erneut ver\u00f6ffentlicht. Seit drei Jahren. Die Posts performen jedes Mal aufs Neue. Denn niemand erinnert sich, was du vor sechs Monaten gepostet hast. Evergreen-Content in Reinform. Das Wichtigste: Buy-in von oben und Vorbereitung Bevor du loslegst, hol dir das Buy-in der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Mach keine U-Boot-Aktionen. Bei \u00fcber 1.000 produzierten Folgen hatten wir nur einen einzigen Fall, in dem ein Chef im Nachhinein eine Folge gel\u00f6scht haben wollte \u2013 aber das Risiko gibt es trotzdem. Pitch deinen Podcast f\u00fcr Unternehmen intern: Wenig Aufwand, hoher Gain, langfristige Wirkung, deutlich nachhaltiger als jede Messe oder jedes Mailing. Und ein letzter, ehrlicher Tipp: Hol dir am Anfang einen Experten dazu. Jemanden wie Florian, der das Setup macht, dich technisch begleitet, bei der Themenfindung hilft und die Post-Production \u00fcbernimmt. Sobald das Ding l\u00e4uft, kannst du es selber stemmen oder weiter outsourcen. Allerdings verhindert der Start mit Profi-Begleitung die typischen Anf\u00e4ngerfehler. Au\u00dferdem verhindert er, dass du nach drei Monaten frustriert sagst: \u201ePodcast funktioniert f\u00fcr uns nicht.&quot; Quick Takeaways: Das musst du dir merken  50 Downloads pro Folge reichen aus, sofern es die richtigen H\u00f6rer sind. Reichweite ist nicht das Ziel \u2013 Relevanz ist es. Maximal 8 Stunden Aufwand pro Monat f\u00fcr eine Folge pro Woche. Weniger als ein einziger Au\u00dfendiensttag. Technik ist heute kein Hinderungsgrund mehr \u2013 ein USB-Mikro f\u00fcr 100 Euro plus kostenlose Software reichen f\u00fcr den Start. Kundeninterviews sind das Top-Format f\u00fcr jeden Unternehmenspodcast: Testimonial, Bindung, Lookalike-Reichweite und Vertrauen in einem. Niemals pitchen \u2013 wer im Corporate Podcast verkaufen will, verliert die H\u00f6rer in Sekunden. Konstanz schl\u00e4gt Perfektion: 80 Prozent scheitern an Folge 5. Wer durchh\u00e4lt, gewinnt automatisch. Mehrfachverwertung ist der gr\u00f6\u00dfte Hebel: Eine Folge wird zu Blog, LinkedIn, Newsletter, Reel, White Paper.  Fazit: Dein Podcast f\u00fcr Unternehmen ist dein bester Vertriebler Ein Podcast f\u00fcr Unternehmen ist kein Marketing-Spielzeug. Er ist ein strategisches Vertriebsinstrument, das im deutschen Mittelstand massiv untersch\u00e4tzt wird. Du erreichst deine Wunschkunden direkt im Ohr. Au\u00dferdem baust du Vertrauen auf, bevor das erste Gespr\u00e4ch \u00fcberhaupt stattfindet. Du etablierst dich als Experte deiner Branche. Und du machst Mehrfachverwertung m\u00f6glich, die kein anderes Format dir bietet. Der Mittelstand wartet noch zu oft, bis die Konkurrenz vorgelegt hat. Genau das ist deine Chance. W\u00e4hrend andere noch \u00fcber Messen und klassische Werbung diskutieren, sitzt du bereits im Ohr deiner Zielkunden. Wenn du Florian und mich also fragst: Es gibt kaum einen Hebel im B2B-Vertrieb, der so wenig Aufwand bei so gro\u00dfer Langzeitwirkung bringt wie ein gut gemachter Unternehmenspodcast. Mein Tipp: Nimm dir 30 Minuten, mach eine Liste mit deinen ersten zehn potenziellen Folgen, ruf einen zufriedenen Kunden an und buche dir ein Erstgespr\u00e4ch mit jemandem wie Florian \u2013 oder mit mir, falls du einen Sparringspartner f\u00fcr die Vertriebs-Strategie dahinter brauchst. Was du auf gar keinen Fall machen solltest: warten. Denn jeder Monat ohne Podcast ist ein Monat, in dem deine Wettbewerber die Chance haben, vorher im Ohr deiner Wunschkunden zu landen. FAQ zum Podcast f\u00fcr Unternehmen   Wie viele Downloads braucht ein erfolgreicher Corporate Podcast Mittelstand? Im B2B reichen oft schon 50 bis 1.000 Downloads pro Folge aus, sofern du damit genau deine Wunschkunden erreichst. Reichweite ist nicht das Ziel \u2013 Relevanz ist es. Ein nischiger Maschinenbau-Unternehmenspodcast mit 600 H\u00f6rern pro Folge kann f\u00fcr deinen Vertrieb wertvoller sein als ein Mainstream-Format mit 50.000 H\u00f6rern, die nicht zu dir passen.  Wie viel Zeit muss ich f\u00fcr einen Podcast f\u00fcr Unternehmen einplanen? F\u00fcr eine Folge pro Woche solltest du maximal acht Stunden Aufwand pro Monat einplanen. Das ist weniger Zeit, als du f\u00fcr einen einzigen Au\u00dfendiensttag aufwendest. Mit einem Profi-Partner f\u00fcr Schnitt und Post-Production reduziert sich dein eigener Aufwand auf das reine Aufnehmen.  Welches Format funktioniert am besten, wenn ich einen B2B Podcast starten will? Kundeninterviews sind das absolute Top-Format. Du gewinnst gleichzeitig ein Testimonial, st\u00e4rkst die Kundenbindung und sprichst die Lookalikes deines Kunden an. Daneben funktionieren CEO-Interviews zur Unternehmensgeschichte, Experteninterviews mit eigenen Mitarbeitern und How-to-Folgen, in denen du typische Einw\u00e4nde aus deiner Branche entkr\u00e4ftest.  Welche Technik brauche ich, um einen Podcast f\u00fcr Unternehmen zu starten? Ein USB-Mikrofon ab 100 Euro (Rode NT-USB oder Shure MV7 Plus), eine kostenlose Recording-Software wie Riverside oder Zoom und ein Schnittprogramm wie Audacity oder Adobe Podcast gen\u00fcgen. Spotify for Creators hostet deinen Unternehmenspodcast kostenlos und verteilt ihn auf alle relevanten Plattformen inklusive Apple Podcasts.  Soll ich im Podcast f\u00fcr Unternehmen meine Produkte oder Dienstleistungen pitchen? Auf keinen Fall. Klassisches Pitchen ist im Corporate Podcast kontraproduktiv und vertreibt dir die H\u00f6rer. Stattdessen lieferst du Mehrwert, erz\u00e4hlst Geschichten und zeigst Expertise. Der Verkauf passiert automatisch, weil H\u00f6rer dich als Experten wahrnehmen und Vertrauen aufbauen, bevor das erste Gespr\u00e4ch \u00fcberhaupt stattgefunden hat.    Anleitung: In 7 Schritten zu deinem Podcast f\u00fcr Unternehmen   So startest du strukturiert und ohne Frust deinen eigenen Unternehmenspodcast \u2013 auch ohne technisches Vorwissen.  Buy-in von der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung holen Pitch den Podcast f\u00fcr Unternehmen intern: wenig Aufwand, hoher Gain, langfristige Wirkung. Vermeide U-Boot-Aktionen und kl\u00e4re Verantwortlichkeiten.  Themen und Format definieren Sammle in einem Workshop 20 bis 30 Themen. W\u00e4hle ein Hauptformat (Interview, Solo, Mischung) und definiere deinen thematischen Nordstern.  Technisches Setup einrichten USB-Mikrofon ab 100 Euro besorgen, Recording-Software (Riverside, Zoom) einrichten, Hosting bei Spotify for Creators registrieren.  Erste 15 bis 20 Folgen vorproduzieren Nimm in einem Monat einen Stapel Folgen auf. Drei Viertel intern, ein Viertel mit Kunden oder Experten. So hast du Vorrat f\u00fcr die ersten Monate.  Ver\u00f6ffentlichungsrhythmus festlegen Ver\u00f6ffentliche alle ein bis zwei Wochen eine Folge. Konstanz schl\u00e4gt Perfektion. Plane mit Buffer oder \u00e4hnlichen Tools im Voraus.  Mehrfachverwertung systematisieren Aus jeder Folge entstehen Blogartikel, LinkedIn-Posts, Newsletter, Reels und White Papers. Plane diesen Recycling-Prozess von Anfang an mit.  Kontinuierlich optimieren und Feedback einholen H\u00f6r nach 10 Folgen rein, frag Kunden nach ihrer Meinung, optimiere Tonqualit\u00e4t und Themen. Die ersten Folgen sind nie perfekt \u2013 das ist normal.     Deine Meinung ist gefragt Hast du selbst schon mit einem Podcast f\u00fcr dein Unternehmen experimentiert \u2013 oder schreckt dich der Aufwand noch ab? Was ist deine gr\u00f6\u00dfte H\u00fcrde: die Technik, die Themenfindung oder einfach die Konstanz? Schreib mir auf  LinkedIn und teile diesen Beitrag gerne, sobald er dir weitergeholfen hat. Ich freue mich auf deine Geschichte aus der Praxis. \ud83d\udd0a\ud83d\udd0a Schon geh\u00f6rt? Falls dich das Thema interessiert, wirst du diese Folge lieben:  Vertrieb und Marketing Integration \u2013 Wie modernes Marketing aussehen muss und wie du es so aufbaust, dass Sales und Marketing endlich an einem Strang ziehen. Ausgew\u00e4hlte Links zur Episode  \ud83d\udccc Florian Schartner \u2013 Webseite \ud83d\udccc  Dein Strategiegespr\u00e4ch mit Christopher Funk \ud83d\udccc  Sichtbarkeit im Unternehmen  Personen in dieser Folge  \ud83d\udc64  Christopher Funk: Vertrieb l\u00f6st alle Probleme. \ud83d\udcb6 Und wir l\u00f6sen dein Vertriebsproblem \ud83d\ude80 \ud83d\udc64 Florian Schartner: Podcast-Experte f\u00fcr Mittelstand und B2B-Unternehmen  ","author_name":"VertriebsFunk \u2013 Vertrieb, Recruiting und Karriere","author_url":"http:\/\/vertriebsfunk.libsyn.com\/podcast","html":"<iframe title=\"Libsyn Player\" style=\"border: none\" src=\"\/\/html5-player.libsyn.com\/embed\/episode\/id\/40885195\/height\/90\/theme\/custom\/thumbnail\/yes\/direction\/forward\/render-playlist\/no\/custom-color\/eca60e\/\" height=\"90\" width=\"600\" scrolling=\"no\"  allowfullscreen webkitallowfullscreen mozallowfullscreen oallowfullscreen msallowfullscreen><\/iframe>","thumbnail_url":"https:\/\/assets.libsyn.com\/secure\/content\/201235015"}