{"version":1,"type":"rich","provider_name":"Libsyn","provider_url":"https:\/\/www.libsyn.com","height":90,"width":600,"title":"#342 Deine Beziehung zu Geld entscheidet \u00fcber Dein Verm\u00f6gen","description":"Die Beziehung zu Geld: Warum sie \u00fcber Dein Verm\u00f6gen entscheidet In dieser Folge geht es um ein Thema, das auf den ersten Blick nichts mit der B\u00f6rse zu tun hat, und doch das Fundament daf\u00fcr ist: Deine Beziehung zu Geld. Denn bevor Du investieren, sparen oder Verm\u00f6gen aufbauen kannst, musst Du kl\u00e4ren, wie Du eigentlich zu Geld stehst. Sprichst Du positiv dar\u00fcber? Denkst Du in Mangel oder F\u00fclle? Triffst Du bewusste Entscheidungen \u2013 oder l\u00e4sst Du Dich von Emotionen treiben? Unser gesamtes Leben besteht aus Beziehungen. Sie pr\u00e4gen uns, geben Halt und formen uns. Deshalb spreche ich heute \u00fcber eine wichtige Beziehung: Die Beziehung zu Dir selbst und zu Deinem Geld. Das erwartet Dich in dieser Folge:   Warum Beziehungen unser Leben pr\u00e4gen   Drei Fragen an Deine Geldbeziehung   Was Deine Geldbeziehung schw\u00e4cht   Was Deine Geldbeziehung st\u00e4rkt   Die drei Problem-Typen im Umgang mit Geld   Der Macher \u2013 und was aus 10.000 Euro werden kann   Warum Beziehungen unser Leben pr\u00e4gen Wir entstehen aus Beziehungen. Beziehungen geben uns Halt, sie pr\u00e4gen uns und formen uns. Man kann sagen: Zwischen dem 0. und 6. Lebensjahr werden die Grundsteine f\u00fcr alle unsere Beziehungen gelegt \u2013 vor allem am Start, in der Familie. Die Elternbeziehung ist unglaublich wichtig. Die Beziehung der Mutter zum Kind, aber vor allem die des Kindes zur Mutter. Wenn wir \u00fcber Beziehungen sprechen, meinen wir die Eltern, die Kinder, die Partnerschaft und die Freunde. Beziehungen k\u00f6nnen unser Leben stabilisieren, sie k\u00f6nnen uns Halt geben \u2013 aber sie k\u00f6nnen auch schwer sein, wenn es an Stabilit\u00e4t fehlt. Wir sind hier im B\u00f6rseninvestor-Podcast, und trotzdem spreche ich heute \u00fcber Beziehungen. Warum? Weil es vor allem um die Beziehung zu Geld geht. Die B\u00f6rse ist das Vehikel am Ende, um vern\u00fcnftig zu investieren. Aber die Frage ist: Warum sind Beziehungen \u00fcberhaupt wichtig \u2013 und warum ist die Beziehung zu Geld so entscheidend? Du kennst meine Formel ESI: Einkommen, Sparen, Investieren. Wenn wir \u00fcber Investieren reden, sind wir in der letzten Stufe. Doch die Frage ist: Wie ist Deine Beziehung zum Geld? Denn bei vielen f\u00e4ngt der Kreis viel fr\u00fcher an. Und genau dort sollte man ansetzen.&amp;nbsp; Stellen wir uns die Grundfrage: Warum sind Beziehungen eigentlich wichtig?&amp;nbsp; Drei Dinge sind f\u00fcr mich entscheidend:   Beziehungen geben Sicherheit. Sie schaffen ein stabiles Fundament und emotionale Geborgenheit. Genau diese Emotionen sind an der B\u00f6rse entscheidend. Wenn Menschen in keiner Beziehung sind, wenn sie Single sind oder keine feste Partnerschaft haben, fehlen bestimmte Hormone und Endorphine. Allein eine Ber\u00fchrung, ein Kuss \u2013 all das l\u00e4sst Gl\u00fcckshormone aussch\u00fctten und sorgt f\u00fcr Entspannung und Ruhe im Leben. Beziehungen geben uns also Sicherheit \u2013 eine Grundvoraussetzung, um auch finanziell klare Entscheidungen treffen zu k\u00f6nnen.   Beziehungen pr\u00e4gen unser Verhalten. Sie beeinflussen, wie wir handeln, wie wir uns entscheiden und wie wir auf Herausforderungen reagieren. Das passt perfekt zum Thema Geld, Einkommen, Sparen und Investieren. Wer meinen Podcast kennt, wei\u00df: Die drei gr\u00f6\u00dften Probleme an der B\u00f6rse sind: keine Strategie zu haben, die falsche Timeline zu verfolgen und vor allem, sich von Emotionen leiten zu lassen. Andr\u00e9 Kostolany sagte treffend: \u201eTrenne dich von den Emotionen \u2013 oder die Emotionen trennen dich von deinem Geld.\u201c Beziehungen pr\u00e4gen also unser Verhalten, auch das zu Geld.   Beziehungen formen unser Selbstbild. Durch sie lernen wir, wer wir sind und welchen Wert wir f\u00fcr uns und andere haben. Hier kommt das Wort Selbstreflexion ins Spiel. Das gilt f\u00fcr Gespr\u00e4che mit dem Partner, aber auch f\u00fcr das Gespr\u00e4ch \u00fcber Geld, f\u00fcr die Gedanken \u00fcber Geld und somit auch f\u00fcr die Beziehung, die wir zum Geld haben. Denn eines k\u00f6nnen wir heute sagen: Wenn Du eine richtig gute Beziehung zu Geld hast, ein richtig positives Mindset, dann h\u00e4ttest Du definitiv ein Verm\u00f6gen. Denn jeden Morgen siehst Du die Person im Spiegel, die daf\u00fcr verantwortlich ist, ob Du schon ein Verm\u00f6gen hast oder noch nicht.   Wenn Du lernst, nicht mehr dem Freund, der Freundin, den Kunden, dem Internet, dem Krieg oder Donald Trump die Schuld zu geben \u2013 dann bist Du in diesem Bereich schon viel weiter. Drei Fragen an Deine Geldbeziehung Wenn Beziehungen unser Leben pr\u00e4gen, dann stellt sich die Frage: Wie sieht Deine Beziehung zu Geld aus? Sie entscheidet letztendlich, ob Geld zu Dir kommt. Alles im Leben ist Energie. Kleine Teilchen in der Physik, die sich bewegen. Energy is the key. Je mehr Energie Du nach drau\u00dfen gibst, desto mehr kommt zur\u00fcck. Das kennen wir aus Beziehungen: Wenn Du Energie reinsteckst, kommt Energie zur\u00fcck. Wenn Du es nur dahinpl\u00e4tschern l\u00e4sst, kommt von der Gegenseite auch nichts. Halten wir uns mal den Spiegel vor \u2013 wird es gerade sch\u00f6n oder eher unbequem? Erste Frage: Wie sprichst Du \u00fcber Geld? Sprichst Du positiv, ehrf\u00fcrchtig dar\u00fcber? Sprichst Du gar nicht dar\u00fcber? Ziehst Du Geld mit positiven Worten an \u2013 oder kommen negative Kommentare \u00fcber Deine Lippen? Zweite Frage: Wie denkst Du \u00fcber Geld? Das ist unglaublich wichtig. Wir haben t\u00e4glich 60.000 bis 80.000 Gedanken, und davon sind 60.000 immer die gleichen.&amp;nbsp; Wenn Du also negativ \u00fcber Geld denkst, wird das auch in Zukunft so sein. Das Geld wird nicht zu Dir kommen. Kennst Du den Spruch: \u201eDas Geld zerrinnt Dir in den Fingern?\u201c Leute verdienen gutes Geld, aber das Konto ist immer leer. Sie bekommen Urlaubsgeld, 13. oder 14. Gehalt, einen tollen Bonus \u2013 und kurz danach ist das Girokonto wieder leer. Die Frage ist: Wie ist Deine Einstellung zu Geld? Wie denkst Du dar\u00fcber? Dritte Frage: Welche t\u00e4glichen Entscheidungen \u00fcber Geld triffst Du? Die Entscheidungen von heute bestimmen Dein Leben von morgen. Was Du gestern entschieden hast, erlebst Du heute. Es hei\u00dft so sch\u00f6n: Was Du gestern dachtest, bist Du heute geworden. Was Du heute denkst, wirst Du morgen sein. Das gilt auch f\u00fcr Geld. Eine Entscheidung zu treffen ist unglaublich wichtig. Manchmal ist es die falsche Entscheidung. \u00dcbersetzen wir das f\u00fcr die B\u00f6rse, k\u00f6nnen wir sagen, dass wir manchmal Fehler machen. Aber wenn Du Dir sagst: \u201eDas ist kein Fehler, ich habe eine Erfahrung gekauft\u201c \u2013 dann kann das ein toller Fehler sein. Wenn Du diesen Fehler nie wiederholst, war es vielleicht der beste Fehler \u00fcberhaupt. Denn Du hast eine wertvolle Erfahrung gewonnen. Was ist also Deine t\u00e4gliche Entscheidung \u00fcber Geld? Viele Dinge laufen unbewusst, aber wir k\u00f6nnen jeden Tag bewusste Entscheidungen treffen. Und wenn Du gar keine Entscheidung triffst, ist auch das eine Entscheidung. F\u00fcr mich ist ganz klar, dass Du bewusst Dinge entscheiden solltest, ansonsten wirst Du nur geleitet, aber gestaltest Dein Leben nicht aktiv selbst.&amp;nbsp; Schauen wir uns die Geldbeziehung genauer an. Ich habe bereits meine Formel ESI erw\u00e4hnt: Einkommen, Sparen, Investieren. Sie ist unglaublich wichtig. Stell Dir die Frage: Welche Beziehung hast Du zu Deinem Einkommen? Hast Du Dir bewusst Gedanken gemacht, wie Dein Einkommen eigentlich ist? Ist es gut? K\u00f6nntest Du vielleicht ein viel besseres Einkommen haben? Was denkst Du \u00fcber Dein Einkommen? K\u00fcmmerst Du Dich aktiv darum, es zu erh\u00f6hen? Wenn Du eine schlechte Beziehung zu Geld hast, eine schlechte Beziehung zu Dir selbst, ein mangelndes Geldbewusstsein oder eine von Mangel gepr\u00e4gte Denkweise \u2013 dann hast Du auch eine schlechte Beziehung zu Deinem Einkommen. Vielleicht bist Du Dir selbst nicht genug wert. Denn Selbstbewusstsein und Selbstwertgef\u00fchl bestimmen, welches Einkommen Du generieren kannst. Ich kann das aus meiner eigenen Geschichte der Ulrich M\u00fcller Wealth Academy erz\u00e4hlen: Vor vielen Jahren habe ich den VIP-Club ins Leben gerufen. Ich hatte ihn geplant, aber beim n\u00e4chsten Event nicht verkauft. Mein damaliger Mitarbeiter fragte mich: \u201eUli, warum hast Du den VIP-Club nicht verkauft?\u201c Mein Gef\u00fchl war: Ich habe nicht geglaubt, dass der Wert, den ich biete, mit dem Preis \u00fcbereinstimmt, den ich nehmen wollte. Ganz am Ende des Events habe ich ihn dann kurz angeteasert \u2013 und die ersten drei, vier haben sofort gebucht. Woran lag das? Es lag an meinem Selbstvertrauen, an meinem Selbstwertgef\u00fchl. Ich habe mich nicht getraut, es durchzuziehen. Heute wei\u00df ich: Der VIP-Club ist unglaublich cool, der Mehrwert ist gigantisch, der Wert ist viel gr\u00f6\u00dfer als der Preis. Aber man sieht: Wie wir uns selbst einsch\u00e4tzen, ist sehr wichtig. Was Deine Geldbeziehung schw\u00e4cht Was st\u00e4rkt Deine Geldbeziehung und was schw\u00e4cht sie? Fangen wir mit den Schw\u00e4chungen an.   Verdr\u00e4ngung. Menschen, die immer verdr\u00e4ngen, schw\u00e4chen ihre Geldbeziehung. Verdr\u00e4ngung ist grunds\u00e4tzlich nicht gut. Dinge nicht auszusprechen, immer wieder Steine in den Rucksack zu legen, obwohl man wei\u00df, dass man dar\u00fcber reden m\u00fcsste \u2013 das hilft nicht. Der Rucksack wird immer schwerer. Irgendwann kommt es zum Knall, oder der Rucksack erdr\u00fcckt Dich. Und die Beziehung \u2013 ob zu Geld oder zu Menschen \u2013 ist beendet.   Emotionale Impulse. Impulsk\u00e4ufe sind ein klassisches Beispiel. Vielleicht hatte man einen schlechten Tag, ist genervt, und dann trinkt man abends ein Glas Wein, das man eigentlich nicht wollte. Man isst Schokolade, weil man es sich \u201everdient\u201c hat. Oder man kauft online ein, weil der Tag so bl\u00f6d war und wenigstens der Abend noch sch\u00f6n werden soll.   Emotionale Impulse sind extrem schlecht f\u00fcr die Beziehung zu Geld \u2013 und \u00fcbrigens auch f\u00fcr normale Beziehungen. Wir alle kennen das: In der Emotion haut man etwas raus und denkt hinterher: \u201eUm Gottes Willen, h\u00e4tte ich doch erst durchgeatmet, eine Nacht dar\u00fcber geschlafen, dann h\u00e4tte ich diese Entscheidung nicht getroffen.\u201c Vielleicht h\u00e4tte man jemand anderen nicht verletzt oder keine falsche Aussage gemacht.   Die Angst. An der B\u00f6rse zeigt sich Angst in zwei Formen: Zum einen ist es die Angst, Geld zu verlieren, zum anderen die Angst, nicht genug zu bekommen. Ob Verlustangst oder Gier \u2013 im Hintergrund steht immer die Angst. Und Angst bedeutet: Du vergleichst Dich, Du glaubst, Du bist nicht gut genug.   Das ist wie in einer Partnerschaft, in der man oft eifers\u00fcchtig ist. Eifersucht ist auch nichts anderes als die Angst vor dem Vergleich \u2013 das Gef\u00fchl, nicht gut genug zu sein und der Partner k\u00f6nnte Dich verlassen. Genauso ist es mit Geld: Du bist es nicht wert \u2013 und deshalb kommt kein Geld in Dein Leben, auf Dein Konto, vielleicht auch kein h\u00f6heres Einkommen. Weil Du Angst hast, nicht gut genug zu sein.   Hoffnung ohne Plan. Ich sage an der B\u00f6rse immer: Hoffnung ist keine Strategie. Das Gleiche gilt f\u00fcr die Geldbeziehung. Hoffnung hilft nicht. Wir brauchen nicht zu hoffen, dass es endlich mehr Geld wird. Wir brauchen nicht zu hoffen, dass die Rendite besser wird, wenn wir keine Entscheidungen treffen. Wir brauchen nicht zu hoffen, dass die B\u00f6rsenkurve nach oben dreht, wenn wir nicht bereit sind zu lernen und zu investieren.   All das schw\u00e4cht Deine Geldbeziehung: Verdr\u00e4ngung, emotionale Impulse, Angst und Hoffnung ohne Plan. Was Deine Geldbeziehung st\u00e4rkt Was aber st\u00e4rkt sie? Ich habe vier Punkte mitgebracht.   Das konkrete Ziel. Es soll SMART sein: messbar, passend f\u00fcr Dich, terminiert und ganz konkret.   Die Struktur. Was st\u00e4rkt eine Geldbeziehung mehr als eine klare Struktur? Wenn Einkommen reinkommt, geht es um die Frage: Mit welcher Struktur verteilst Du es? F\u00fcr Kosten, f\u00fcr R\u00fccklagen, f\u00fcr Steuern, f\u00fcr Investitionen \u2013 und eben auch, um Geld beiseitezulegen.   Verantwortung \u00fcbernehmen. Ich sage immer: Du bist die beste Person, die sich um Dein Geld k\u00fcmmern sollte. Wenn Du endlich die Verantwortung \u00fcbernimmst \u2013 das Wort sagt es schon: Du bist die beste Person daf\u00fcr \u2013, dann wird Dein Investment in die richtige Richtung wachsen.   Das System. Nur mit einem System wirst Du wirklich erfolgreich. Alles im Leben folgt einer Strategie und einem System. Die Frage ist: Wie ist Dein System f\u00fcr eine richtig gute Geldbeziehung? Erst wenn Du das schaffst, wirst Du Geld anziehen \u2013 und es wird gerne zu Dir kommen.&amp;nbsp;   Die drei Problem-Typen im Umgang mit Geld Schauen wir auf die drei typischen Geldbeziehungsmuster, die unbewusst wirken: Typ 1: Der Verdr\u00e4nger. Er ignoriert Geld, schaut bewusst weg. Vermeidet Konfrontationen, vermeidet Konflikte. Zahlen sind unklar. Entscheidungen werden aufgeschoben \u2013 oder einfach nicht getroffen. Der Verdr\u00e4nger sagt: \u201eIch kann mich ja morgen drum k\u00fcmmern. N\u00e4chste Woche, n\u00e4chstes Jahr.\u201c Das Ergebnis: Er wird niemals ein Verm\u00f6gen aufbauen. Denn seine Beziehung zu Geld stimmt nicht \u2013 und das betrifft nicht nur Geld, sondern auch Partnerschaften oder andere Entscheidungen im Leben. Typ 2: Der Impulsive. Er trifft spontane, emotionale Entscheidungen. Er t\u00e4tigt emotionale K\u00e4ufe, hat keine Kontrolle \u00fcber seine Beziehung zu Geld, zu sich selbst oder zu seinem Leben. Das Geld flie\u00dft unkontrolliert raus. Im Nachgang kommt die Reue: \u201eH\u00e4tte ich das wirklich kaufen m\u00fcssen?\u201c Aber da ist es schon gekauft, das Geld ist ausgegeben. Der Impulsive hat ein gro\u00dfes Problem mit Spontaneit\u00e4t und Emotionen. Egal ob in der Liebe, in der Partnerschaft, mit Alkohol oder mit Geld \u2013 er muss lernen, seine Emotionen unter Kontrolle zu bekommen. Typ 3: Der Hoffende. Er wartet auf ein Wunder. Er hofft auf Gl\u00fcck und hat eine passive Haltung: \u201eIch mache das schon immer so, ich brauche nichts ver\u00e4ndern.\u201c Er erwartet, dass sich Geld von alleine vermehrt. Aber ich kann Dir sagen: Das wird nicht passieren. Geld vermehrt sich nicht von alleine. Der Hoffende handelt nicht aktiv. Er denkt: \u201eDas wird schon irgendwie klappen.\u201c Aber Hoffnung ist keine Strategie. Weder der Verdr\u00e4nger, noch der Impulsive, noch der Hoffende werden jemals eine Geldbeziehung haben, die wirklich zu Verm\u00f6gen f\u00fchrt. Verdr\u00e4ngen hilft nicht. Impulsiv das Geld rausschmei\u00dfen hilft nicht. Und nur darauf zu hoffen, dass es gut wird, wird auch nicht klappen.&amp;nbsp; Der Macher \u2013 und was aus 10.000 Euro werden kann Es braucht Typ Nummer vier: den Macher und Entscheider. Der Macher l\u00e4sst sich nicht von seinen Emotionen leiten, ist bodenst\u00e4ndig und agiert durchdacht und mit einer klaren Strategie. Denn die drei Typen, die wir besprochen haben \u2013 Verdr\u00e4nger, Impulsiver, Hoffender \u2013 haben alle kein Einkommensproblem. Sie haben alle ein Einkommen. Aber sie haben ein Beziehungsproblem. Es geht nicht um das Einkommen. Es geht um die Beziehung zum Einkommen, zum Geld und zum Verm\u00f6gensaufbau. Geld kommt rein. Geld geht raus. Aber wenn es rausgeht, entsteht kein Wachstum. Und wenn Du keine Struktur hast, bleibt es dabei. Schauen wir auf zwei Beispiele, wie sich Geldbeziehung anf\u00fchlt: Der unsichere Typ: Er hat Angst vor Entscheidungen. Das Geld bleibt liegen. Er hat keine aktiven Gespr\u00e4che \u00fcber Geld und k\u00fcmmert sich nicht darum. Er hat mal 10.000 Euro Startkapital \u2013 aber erzielt keine Rendite. Die Inflation frisst die Kaufkraft auf. Nach 20 Jahren hat er immer noch 10.000 Euro. Nichts hat sich ver\u00e4ndert. Die bewusste Person (Typ B): Sie hat eine bewusste Beziehung zu Geld, trifft klare Entscheidungen, hat ein System, gibt dem Geld den Auftrag, mehr zu werden. Diese Person hat feste Regeln und handelt systematisch. Und wenn man das tut, kann daraus einiges mehr werden: Aus 10.000 Euro k\u00f6nnen nach 20 Jahren \u00fcber 2 Millionen Euro werden. Die Rechnung dahinter: 10.000 Euro Startkapital plus 150 Euro monatlicher Sparplan, angelegt zu 2 Prozent Rendite pro Monat. Das ist keine Fantasiezahl \u2013 das ist die Zahl, die unsere Teilnehmer im Schnitt erreichen, manche sogar mehr. Aber dann sieht man, was hinten rauskommen kann. Ich kann Dir diesen Podcast nur mitgeben: Denk \u00fcber Deine Beziehung zu Geld nach. Nimm Dir dringend Zeit, um \u00fcber Geld nachzudenken \u2013 und auch \u00fcber Beziehungen allgemein.&amp;nbsp; Wenn Du die Beziehung zu Geld verbesserst, wird sich Dein Einkommen erh\u00f6hen. Deine Sparrate wird steigen. Du wirst bewusster handeln. Und dann kannst Du investieren \u2013 und wirklich ein Verm\u00f6gen aufbauen. Ich wei\u00df, dass der heutige Podcast ein bisschen an der B\u00f6rse vorbeigegangen ist. Aber ich glaube, dass die Beziehung zu Geld unglaublich wichtig ist, denn am Ende ist das Investieren nur ein Teil dieser Beziehung. Wenn die Beziehung nicht aufger\u00e4umt ist \u2013 wenn sie nicht klar strukturiert ist, wenn keine klaren Entscheidungen getroffen werden, wenn kein klarer Auftrag vergeben wird und Du nicht mit festen Regeln und einem System handelst \u2013 dann wird diese Beziehung weiterhin kaputt bleiben. Und dann wird auch kein Verm\u00f6gen daraus entstehen. -- Mehr Informationen findest Du auf meiner Webseite: ulrichmueller.de Finanzieller Erfolg ist kein Zufall \u2013 sondern das Ergebnis einer klaren Strategie. Wei\u00dft Du, ob Deine aktuelle Finanzstrategie wirklich zu Dir passt?  Wenn Du wissen willst, wie Du Aktien so nutzt, dass sie Dir regelm\u00e4\u00dfige Pr\u00e4mien liefern statt nur auf Kursgewinne zu hoffen, dann starte hier: \u25ba Die Aktien-Vermietungsstrategie: https:\/\/strategie.ulrichmueller.de\/  Wenn Du zus\u00e4tzlich wissen willst, ob Deine aktuelle Finanzstrategie wirklich zu Dir passt: \u25ba Kostenfreies Investoren-Quiz: https:\/\/quiz.ulrichmueller.de Und wenn Du endlich verstehen willst, warum klassische Finanzberatung nicht mehr ausreicht und welche Denkfehler die meisten machen, dann komm zu unserem 2-Tages-Event. Dort lernst Du, was Dir kein Bankberater verr\u00e4t.  \u25ba Online Finance Mastery: https:\/\/mastery.ulrichmueller.de Weitere Impulse f\u00fcr Dein Wachstum: Instagram: https:\/\/ulrichmueller.de\/instagram&amp;nbsp; Facebook: https:\/\/ulrichmueller.de\/facebook&amp;nbsp; LinkedIn: https:\/\/ulrichmueller.de\/linkedin&amp;nbsp; YouTube: https:\/\/ulrichmueller.de\/youtube&amp;nbsp; &amp;nbsp; Marker: (00:00:00) Vor- und Nachteile von Beziehungen (00:04:38) Selbstreflexion und die Relevanz Deiner Gedanken (00:11:34) Emotionen und weitere Beziehungskiller &amp;nbsp; ","author_name":"Der B\u00f6rseninvestor - Aktien, B\u00f6rse &amp; Geldanlage mit Ulrich M\u00fcller","author_url":"https:\/\/www.ulrichmueller.de\/podcast","html":"<iframe title=\"Libsyn Player\" style=\"border: none\" src=\"\/\/html5-player.libsyn.com\/embed\/episode\/id\/40262370\/height\/90\/theme\/custom\/thumbnail\/yes\/direction\/forward\/render-playlist\/no\/custom-color\/2aa9d5\/\" height=\"90\" width=\"600\" scrolling=\"no\"  allowfullscreen webkitallowfullscreen mozallowfullscreen oallowfullscreen msallowfullscreen><\/iframe>","thumbnail_url":"https:\/\/assets.libsyn.com\/secure\/content\/199060200"}