{"version":1,"type":"rich","provider_name":"Libsyn","provider_url":"https:\/\/www.libsyn.com","height":90,"width":600,"title":"Denkereien \u00fcber Wissenschaft, Strategie und Weihnachten","description":"Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von \u201cMittelma\u00df und Wahnsinn\u201c, dem Podcast \u00fcber den t\u00e4glichen Spagat zwischen Anspruch und Wirklichkeit in unseren Unternehmen, \u00fcber die immer weiter werdende L\u00fccke zwischen Reden und Realit\u00e4t. Musings Heute bin ich auf der Suche nach dem roten Faden. Die Gefahr ist gro\u00df, dass dieser Podcast ein wenig springt oder m\u00e4andert zwischen verschiedenen Themen. Wer also gerne eine Botschaft h\u00f6rt, ein Argument, das auf einer mehr oder weniger geraden Linie vorgetragen wird, der \u00fcberspringt wohl besser diese Folge. Na ja, er oder sie \u00fcberspringt vielleicht besser die ganze Show. Die direkte Linie ist hier wohl eher selten. Aber die direkte Linie gibt\u2019s ja auch im \u201eReal Life\u201c h\u00f6chstens auf der Autobahn. Und selbst da ist mit Kurven, Ausfahrten und Hindernissen zu rechnen. A long shot Den Keim der heutigen \u201eDenkereien\u201c bildet ein langes Gespr\u00e4ch, das ich diese Woche mit Yvonne Schmid gef\u00fchrt habe. Yvonne promoviert in Regensburg am Lehrstuhl f\u00fcr Innovations- und Technologiemanagement bei Professor Dowling und hat mich bei meinem Gastvortrag in seinem Strategic Management Kurs unterst\u00fctzt. Yvonne \u2013 und da fangen meine \u201eMusings\u201c an \u2013 besch\u00e4ftigt sich unter anderem mit dem Zusammenhang zwischen Strategie und Arbeitsplatzgestaltung. \u201eHmmm\u201c, dachte ich, als wir auf das Thema kamen, \u201edas ist ein \u201along shot\u2018\u201c. Vorsichtig versuchte ich anzudeuten, dass aus meiner praktischen Erfahrung heraus selten jemand Arbeitspl\u00e4tze und Arbeitsausstattung auf Basis einer Strategie gestalten w\u00fcrde. \u201eMode\u201c und \u201eOpportunismus\u201c sind da eher Begriffe, die mir durch den Kopf gingen, aktuell zum Beispiel der Trend zum \u201eOpen Plan\u201c B\u00fcro mit bunten M\u00f6beln zwischen den Schreibtischen, die die Anmutung von Modernit\u00e4t und Privatsph\u00e4re erzeugen sollen. Den obligatorischen Kicker nicht zu vergessen. Yvonne erkl\u00e4rte mir dann sehr \u00fcberzeugend, dass es nat\u00fcrlich einen Zusammenhang gibt. Wenn man sich als innovativer Nischenplayer positionieren m\u00f6chte, habe man naturgem\u00e4\u00df andere Anforderungen an Arbeitspl\u00e4tze als wenn man Kosteneffizienz auf Basis von Skaleneffekten zum Paradigma habe. Und Arbeitsplatz sei deutlich mehr als B\u00fcrogestaltung. Mir fiel dabei das Beispiel von Microsoft ein, das ich k\u00fcrzlich auf dem IT Literacy Programm der Allianz geh\u00f6rt hatte. Dort ist es seit nicht allzu langer Zeit v\u00f6llig akzeptiert mit der Hardware seiner Wahl zu arbeiten. Sogar Macbooks sind erlaubt. Ein gewaltiger Schritt f\u00fcr eine Firma, die jahrzehntelang beinahe besessen so etwas wie eine Wintel-Monopolstrategie betrieben hat. Und ein perfektes Spiegelbild der aktuellen Open Platform \/ Cloud Strategie. Anecdotal Evidence Gleichzeitig \u2013 ein neuer Gedankensprung \u2013 erkl\u00e4rte mir Yvonne, wie wenig wissenschaftliches Fundament es eigentlich zu diesem wie zu vielen anderen Themen es g\u00e4be und wie relativ oberfl\u00e4chlich eigentlich selbst auf Fachtagungen dar\u00fcber mehr philosophiert w\u00fcrde als Wissen ausgetauscht und erweitert. Das gelte \u00fcbrigens auch f\u00fcr so popul\u00e4re Themen wie Leadership-F\u00e4higkeiten im digitalen Zeitalter oder Agilit\u00e4t als Wunderwaffe. Unwillk\u00fcrlich drifteten meine Gedanken dahin ab, dass im \u201eCorporate Environment\u201c der Begriff \u201ewissenschaftlich\u201c h\u00e4ufig eher etwas Disqualifizierendes hat, etwas, das eher f\u00fcr langsam und kompliziert steht als f\u00fcr schnell und praktisch. Der Punkt ist aber ein anderer: Allzu h\u00e4ufig n\u00e4mlich machen wir uns nicht die M\u00fche, Bedingungen genau zu definieren, Daten zu analysieren und Kausalit\u00e4ten zu erforschen und zu nutzen. Das dauert vielleicht tats\u00e4chlich etwas l\u00e4nger als die n\u00e4chste Powerpoint-Pr\u00e4sentation zu pinseln. Stattdessen geben wir uns zufrieden mit Koinzidenzen und anekdotischer Evidenz. Ich merke gerade, dass dieser Podcast voll wird von Begriffen, f\u00fcr die es nur schwer ein deutschsprachiges \u00c4quivalent gibt. \u201eMusings\u201c, \u201eLeadership\u201c und \u201eanekdotische Evidenz\u201c fallen schon mal in diese Kategorie. Zur\u00fcck zum Thema aber. Mit einem Beispiel. Mehr als einmal habe ich in internen und \u00f6ffentlichen sozialen Medien gesehen, wie der \u201eCase\u201c f\u00fcr Open Plan B\u00fcros \u2013 schon wieder so ein Wort \u2013 folgenderma\u00dfen gemacht wird. Da stellt man ein Bild von einem menschenleeren Gang in einem B\u00fcrogeb\u00e4ude aus den achtziger oder neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts, schlecht beleuchtet und mit geschlossenen T\u00fcren gegen\u00fcber einem Bild, in dem Menschen unterschiedlicher Kulturen auf gro\u00dfen offenen Fl\u00e4chen in sanftem Licht l\u00e4chelnd intensiven Austausch betreiben. Unter ersteres Bild schreibt man dann den Namen der eigenen Company, unter dem anderen steht so etwas wie \u201eFacebook\u201c mit Zusatzinformationen dar\u00fcber, wie viele Fu\u00dfballfelder das Open Space Setup dort umfasst. Die Logik muss man gar nicht erkl\u00e4ren. Sie dr\u00e4ngt sich auf: Wenn Du so erfolgreich sein willst wie Facebook und Co., wenn Du im Digitalen Zeitalter bestehen m\u00f6chtest, dann ist das Open Plan Office der einzig richtige Weg. Je gr\u00f6\u00dfer, desto besser. Und nebenbei bietet es auch noch viel mehr Spa\u00df bei der Arbeit. Zwei Bilder machen kein Argument Tats\u00e4chlich wei\u00df ich gar nicht, was die \u201erichtige\u201c Antwort ist, ob Open Plan besser oder schlechter ist als ein anderes B\u00fcrokonzept. Ich selbst arbeite nicht ungern im Open Space. Andere nicht. Und es gibt mittlerweile Studien, die zu belegen scheinen, dass der Open Plan direkte Kommunikation eher behindert als bef\u00f6rdert. Egal. Das ist gar nicht der Punkt. Der Punkt ist, zwei Bilder machen kein Argument. Selbst die Tatsache, dass eine Firma im Open Space gerade besonders erfolgreich ist, ist zun\u00e4chst einmal Koinzidenz. Anhand des Bildes wissen wir nicht einmal, warum diese Company dieses Setup hat. Vielleicht ist es einfach Zufall, weil das B\u00fcrogeb\u00e4ude es gerade so hergab. Vielleicht sieht es woanders in dieser Firma auch anders aus. Vielleicht hat es etwas mit den kulturellen Wurzeln dieser Firma zu tun. Wir wissen anhand des Bildes auch nicht, ob es andere, vergleichbare und \u00e4hnlich erfolgreiche Firmen gibt, die die Frage des B\u00fcros anders beantwortet haben. Wir wissen nicht, wie sich die Menschen in dieser Umgebung f\u00fchlen und wie es dort aussieht, wenn gerade nicht der Fotograf da ist. Und umgekehrt gibt es sehr wahrscheinlich auch in der anderen Firma sonnendurchflutete G\u00e4nge und wenn man dann noch ein paar fr\u00f6hliche Menschen darin platziert, wird das scheinbare \u201eArgument\u201c viel schw\u00e4cher. Es ist n\u00e4mlich kein Argument. Es ist genau genommen nichts, allenfalls ist es leicht manipulativ. Gerade fallen mir da noch ganz alte Schwarz-Wei\u00df-Bilder ein: \u201eOpen Plan\u201c B\u00fcros wo Reihen von l\u00e4chelnden Arbeiterinnen und Arbeitern im offenen B\u00fcro sitzen, der Chef (damals tats\u00e4chlich meist ein Mann) auf einem kleinen Podest am Kopfende. Ist auch irgendwie Open Space, oder? Ich suche noch nach einem Beispiel aus einem Bereich, wo \u201ewissenschaftlich\u201c der Standard ist und ohne Beigeschmack daherkommt. Physik liegt mir nahe. Wie w\u00e4re es mit einem Bild, auf dem auf der einen Seite eine klassische Stromleitung abgebildet ist und auf der anderen Seite ein Supraleiter. Unter das eine Bild schreiben wir \u201eWiderstand GRO\u00df\u201c unter das andere \u201eWiderstand NULL\u201c. W\u00fcrden wir den Office-Ansatz verfolgen, w\u00e4re der Schluss klar: Null Widerstand ist immer besser, also ist Supraleitung die L\u00f6sung unserer Probleme. Vielleicht. Es kommt aber sehr stark auf das Problem an. Was das Bild n\u00e4mlich nicht zeigt, ist, dass man den Supraleiter ganz sch\u00f6n aufwendig k\u00fchlen muss, damit er supraleitend wird und dass sein Material oft recht spr\u00f6de ist. Wenn es also um \u00dcberlandleitungen geht oder Elektromotoren, dann ist der Metalldraht immer noch die bessere L\u00f6sung. Wenn es um Magneten f\u00fcr\u2019s MRT geht, dann kann man auch zum Supraleiter greifen. Wissenschaftlicher Wenn \u201ewissenschaftlich\u201c also bedeutet, Dingen wirklich fundiert auf den Grund zu gehen, Ursachen und Wirkungen zu analysieren und Entscheidungen darauf zu bauen und auf diesem Weg vielleicht weg zu kommen vom Holzschnitt und hin zu differenzierten L\u00f6sungen, dann brauchen wir sicher eher mehr Wissenschaft als weniger. Und wohlgemerkt: das gilt auch zum Beispiel f\u00fcr \u201eLeadership\u201c oder \u201eAgilit\u00e4t\u201c oder \u201eInnovation\u201c. In leicht abgewandelter Form gilt das auch f\u00fcr das Thema des Kurses, zu dem ich beitragen durfte: \u201eStrategic Management\u201c. Yvonne hat mir erkl\u00e4rt, dass der wesentliche Inhalt des Kurses ist, verschiedene Konzepte und Werkzeuge des strategischen Managements, zum Beispiel Porter\u2019s \u201eFive Forces\u201c, zu vermitteln und diese dann auf \u201ereale\u201c F\u00e4lle anzuwenden. Sie hat mir auch erkl\u00e4rt, dass die Studenten denn Sinn dieser wiederholten \u00dcbung nicht immer s\u00e4hen. Nach etwas Nachdenken glaube ich, dass die Studentinnen und Studenten mit dieser Haltung nicht ganz alleine sind. Strategie Je nach Zeit und Mode und Unternehmen wird bisweilen recht viel Zeit in \u201eStrategieentwicklung\u201c gesteckt. Bedr\u00fcckend oft hat man aber den Eindruck, dass das eher Marketing- und Kommunikationszwecken dient als der konkreten Anwendung. \u201eWir m\u00fcssen kundenorientierter, schneller, besser, billiger und digitaler werden. Sonst geht\u2019s bergab\u201c. So k\u00f6nnte man vermutlich weite Teile dessen subsumieren, was da als \u201eStrategie\u201c unterwegs ist. Dazu gibt es dann jeweils noch ein Strategieprojekt, das mindestens einen dieser Aspekte mit gro\u00dfem Orchester intonieren soll. Wenn es zu konkreten Entscheidungen kommt, ist die Analyse jedoch ziemlich oft eher \u201eflach\u201c. Auf eine \u201eStrategie\u201c, wie die oben beschriebene, also \u201ekundenorientierter, schneller, besser, billiger und digital\u201c, zahlt praktisch jedes Projekt ein \u2013 noch so eine eingedeutschte Formulierung. Wie soll man also entscheiden? Im einen Extremfall wird \u201eStrategie\u201c zum Synonym f\u00fcr das, was man nicht explizit begr\u00fcnden kann, das, was man einer nicht ganz greifbaren Weisheit zufolge tun muss, um das Unternehmen vor dem Untergang zu bewahren oder in eine strahlende Zukunft zu bef\u00f6rdern. Im anderen Extremfall gibt es gar keine Strategie, sondern nur Aktivit\u00e4ten, die ihren Break Even innerhalb von drei Jahren erreichen m\u00fcssen und einen bestimmten Return on Investment innerhalb von f\u00fcnf. Business-Case-Isierung In der Praxis f\u00fchrt das zu wilden Ausw\u00fcchsen. Statt zu \u00fcberlegen und zu begr\u00fcnden, welches (strategische) Problem man mit welchen Mitteln l\u00f6sen m\u00f6chte, wird entweder philosophiert oder Business-Case-isiert. Rebecca Henderson von der Harvard Business School hat in einem Vortrag einmal gesagt, die Studenten w\u00fcssten nach zwei Wochen an der Universit\u00e4t, wie man aus praktisch allem einen \u00fcberzeugenden Business Case macht. Und genau das passiert. Das Marketing-Projekt geht mit Neukundenzahlen an den Start \u2026 und mit dem Beitrag zur Kundenorientierung. Das IT-Projekt verspricht signifikante Einsparungen \u2026 und nat\u00fcrlich Digitalisierung. Der Unternehmenskauf soll Synergien sch\u00f6pfen \u2026 und das agile Kulturgut der neuen Akquisition in die Muttergesellschaft tragen. Was fehlt, ist der Kompass zwischen Philosophie und kurzfristigem Return. Methodische Strategie. Das f\u00fchrt dann auch dazu, dass die Projekte bleiben, sich ihre Ziele aber, \u2026 \u00e4h \u2026 , \u201eentwickeln\u201c. Das Marketingprojekt hat zwar keine neuen Kunden gewonnen, aber den Markenwert gesteigert. Das IT-Projekt hat zwar keine Einsparungen gebracht, aber die Datensicherheit erh\u00f6ht. Und der Unternehmenszukauf \u2026 na ja. Wieder halte ich es f\u00fcr gar nicht so entscheidend, welchen Katalog zur strategischen Beurteilung man anwendet. Wichtiger w\u00e4re, dass man \u00fcberhaupt einen anwendet und dass man ehrlich \u00fcberlegt, welches Problem man l\u00f6sen m\u00f6chte und ob die Herangehensweise, die man sich vorgenommen hat, wirklich die richtige ist. Das ist \u00fcbrigens eine spa\u00dfige \u00dcbung, wenn man sie retrospektiv f\u00fcr einige seiner eigenen Projekte durchf\u00fchrt. Aber oft geht es ja gar nicht darum, sondern darum, das eigene Projekt, die eigene Idee durchzusetzen, wie ich in der letzten Ausgabe dieses Podcasts diskutiert habe Die stade Zeit Schlie\u00dflich ein letzter gro\u00dfer Gedankensprung: Weihnachten! Schlie\u00dflich ist dies auch der letzte \u201eMittelma\u00df und Wahnsinn\u201c Podcast vor dem Fest. Weihnachten. Die \u201estade Zeit\u201c, wie wir in Bayern sagen. Oder die \u201esupposed-to-be\u201c stille Zeit. Wie geht es ihnen? Meiner Erfahrung nach ist Weihnachten alles andere als die stille Zeit. Das alte Budget-Jahr geht zu Ende und man muss noch alles abschlie\u00dfen, Rechnungen zahlen, R\u00fcckstellungen bilden, vor allem aber den Pl\u00e4nen f\u00fcr\u2019s n\u00e4chste Jahr den letzten Schliff geben. Dazu noch Weihnachtsessen, Weihnachtsfeiern, Gru\u00dfkarten \u2026 von der privaten Jagd nach Geschenken, Weihnachtsdekoration und Christbaum und Stollen ganz abgesehen. Kein Wunder, dass man Heiligabend so herbeisehnt. Aber seien Sie gewiss, auch danach wird es nicht stiller. Der Jahresauftakt ruft. Neue Pl\u00e4ne. Auftaktveranstaltungen. Town-Hall Meetings. Appelle. Aufarbeitung des vergangenen Jahres. Motivation f\u00fcr\u2019s beginnende Jahr. Der Januar ist schon ausgeplant. Teile des Februars auch. Danach beginnt die richtige Arbeit Zwischen Heiligabend und Dreik\u00f6nig sind es genau 14 Tage. Machen Sie das Beste daraus! So viel f\u00fcr heute von \u201cMittelma\u00df und Wahnsinn\u201c, dem Podcast \u00fcber den t\u00e4glichen Spagat zwischen Anspruch und Wirklichkeit in unseren Unternehmen, \u00fcber die immer weiter werdende L\u00fccke zwischen Reden und Realit\u00e4t. Vielen Dank f\u00fcr\u2019s Zuh\u00f6ren, Frohe Weihnachten, eine happy Holiday Season &amp;nbsp;und bis zum n\u00e4chsten Mal! ","author_name":"Mittelma\u00df und Wahnsinn","author_url":"http:\/\/gehacon.de\/mittelmass-und-wahnsinn-das-buch\/","html":"<iframe title=\"Libsyn Player\" style=\"border: none\" src=\"\/\/html5-player.libsyn.com\/embed\/episode\/id\/12361778\/height\/90\/theme\/custom\/thumbnail\/yes\/direction\/forward\/render-playlist\/no\/custom-color\/000000\/\" height=\"90\" width=\"600\" scrolling=\"no\"  allowfullscreen webkitallowfullscreen mozallowfullscreen oallowfullscreen msallowfullscreen><\/iframe>","thumbnail_url":"https:\/\/assets.libsyn.com\/secure\/content\/59644397"}