{"version":1,"type":"rich","provider_name":"Libsyn","provider_url":"https:\/\/www.libsyn.com","height":90,"width":600,"title":"#112 - Was ist eigentlich ein DRaaS?","description":"Kontakt: Ingo L\u00fccker, ingo.luecker@itleague.de Die Abk\u00fcrzung DRaaS steht f\u00fcr Disaster Recovery as a Service. Und wie der Name schon vermuten l\u00e4sst, handelt es sich hierbei um Services aus der Cloud, mit denen sich bei einem Notfall oder einer St\u00f6rung IT-Services, IT-Strukturen oder Daten wiederherstellen lassen. Die St\u00f6rungen k\u00f6nnen dabei auf unterschiedliche Art verursacht werden, wie zum Beispiel durch Naturkatastrophen, Hardware- und Systemausf\u00e4llen, Bedienungsfehlern oder Hackerangriffen. Das Ziel einer Disaster Recovery ist es, die negativen Auswirkungen f\u00fcr ein Unternehmen so gering wie m\u00f6glich zu halten. Beim Disaster Recovery as a Service-Modell&amp;nbsp; (DRaaS-Modell) stellen Anbieter Speicherplatz, Backup Services, virtuelle IT-Strukturen oder virtuelle Server als Cloud-Dienstleistung zur Verf\u00fcgung, um Notf\u00e4lle jeglicher Art abzusichern, ohne dass man selbst zus\u00e4tzliche Hard- und Software in einem eigenen Rechenzentrum bereitstellen muss. Nach der St\u00f6rungsbehebung lassen sich alle Daten und Anwendungen problemlos auf den unternehmenseigenen Server wiederherstellen. Vor der Implementierung einer Disaster Recovery as a Service-L\u00f6sung schlie\u00dfen der Kunden und der Provider ein Service-Level-Agreement ab. Dieser Service-Level-Agreement beinhaltet neben den Services auch einen Disaster Recovery Plan. Dieser enth\u00e4lt alle Ma\u00dfnahmen, Verfahren und Vorgaben aufgef\u00fchrt, die in einem St\u00f6rungsfall zum Tragen kommen. Au\u00dferdem sind Meldewege, Eskalationsstufen und Definitionen der Verantwortlichkeiten im Katastrophenfall Bestandteil eines jeden Disaster Recovery Plans. Die Abrechnung der Disaster Recovery Services erfolgen entweder mit einem, im Vorfeld definierten, Pauschalbetrag oder nach nutzungsabh\u00e4ngigem Verbrauch. Denkbar w\u00e4ren hier zum Beispiel Volumen der turnusgem\u00e4\u00df kopierten Daten oder die Anzahl der wiederhergestellten Daten. Vorteile von DRaaS Es gibt gute Gr\u00fcnde warum man -meiner Meinung nach- Disaster Recovery as a Service L\u00f6sungen in Erw\u00e4gung ziehen sollen:  Erstens die Geschwindigkeit:I  Im Gegensatz zu klassischen Disaster Recovery L\u00f6sungen stellen Disaster Recovery as a Service L\u00f6sungen eine viel schnellere, automatisierte und zuverl\u00e4ssige Recovery-Ma\u00dfnahme zur Verf\u00fcgung.  Zweitens niedrigere Kosten und verbesserte Zuverl\u00e4ssigkeit  Disaster Recovery as a Service L\u00f6sungen erm\u00f6glichen die Senkung von Betriebskosten. Das kommt vor allem kleineren und mittleren Unternehmen zugute&amp;nbsp; die selbst nur wenig Know-how und Ressourcen f\u00fcr eigene Notfallma\u00dfnahmen und -strukturen besitzen. Au\u00dferdem verbessern Disaster Recovery as a Service L\u00f6sungen die Zuverl\u00e4ssigkeit. 3.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Drittens die verbesserte Verwaltung Durch den Einsatz von Disaster Recovery as a Service-L\u00f6sungen verringert sich der administrative Aufwand. Das bedeutet, dass sich Administratoren mit Aufgaben besch\u00e4ftigen k\u00f6nnen, die mehr gesch\u00e4ftlichen Erfolg versprechen. &amp;nbsp; 4.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Viertens die nahtlose Redundanz und Skalierbarkeit Disaster Recovery as a Service-L\u00f6sungen verschaffen Administratoren ein gewisses Sicherheitsgef\u00fchl. Denn Disaster Recovery as a Service-L\u00f6sungen decken alle offenen und beunruhigenden Punkte ab. Allerdings muss man an dieser Stelle auch sagen, das Disaster Recovery as a Service auch gewissen Nachteile mit sich bringen. Da w\u00e4re zum Einen,  Der Kontrollverlust: Wie bei jeder Cloud-L\u00f6sung gibt ein Unternehmen die direkte Kontrolle \u00fcber den Prozess bzw. die unternehmenskritischen Daten an einen Drittanbieter ab. Da sich die Disaster Recovery-Rechenzentren nicht im firmeneigenen Netzwerk befinden und die Verbindungen in jedem Fall \u00fcber das Internet verlaufen, muss man sich auf die Bandbreite und Latenzzeiten der \u00f6ffentlichen Infrastruktur verlassen. Ein weiterer nennenswerter Punkt ist in diesem Zusammenhang der Standort der Rechenzentren. Die Unternehmen m\u00fcssen dem Anbieter glauben, dass die Daten nur auf Servern im deutschen Rechtsraum gespeichert werden.  Daher ist es f\u00fcr Unternehmen mit Standorten nur innerhalb Deutschlands ratsam, ausschlie\u00dflich Anbieter zu w\u00e4hlen, die garantieren k\u00f6nnen, dass sie die Daten ausschlie\u00dflich in deutschen Rechenzentren gespeichert haben. Last but not least.&amp;nbsp; Hier sind f\u00fcnf Fragen, die Sie sich vor der Wahl einer Disaster Recovery as a Service-L\u00f6sungen stellen sollten  Wie viele und welche Art von Daten m\u00fcssen Sie sichern, und wie schnell? Welche internen Ressourcen haben Sie f\u00fcr die Implementierung einer DRaaS-L\u00f6sung? Kann der Anbieter die fehlenden Ressourcen kompensieren? Wie umfangreich muss der Support sein? Welche Datens\u00e4tze m\u00fcssen Sie in Zukunft sichern, die aktuell noch nicht gesichert werden m\u00fcssen? Wie hoch ist Ihr Budget?  Mein Fazit: Wenn sie keine ausreichenden internen Ressourcen f\u00fcr eine zuverl\u00e4ssige Disaster Recovery haben, sollten sie diese Funktion als Service einkaufen. Denn eine Disaster Recovery-L\u00f6sung von einem Drittanbieter ist in jedem Fall besser als \u00fcberhaupt keine zu haben. ","author_name":"IT Manager Podcast (DE, german) - Aktuelle IT-Themen vorgestellt und diskutiert","author_url":"https:\/\/www.itleague.de","html":"<iframe title=\"Libsyn Player\" style=\"border: none\" src=\"\/\/html5-player.libsyn.com\/embed\/episode\/id\/10880763\/height\/90\/theme\/custom\/thumbnail\/yes\/direction\/forward\/render-playlist\/no\/custom-color\/88AA3C\/\" height=\"90\" width=\"600\" scrolling=\"no\"  allowfullscreen webkitallowfullscreen mozallowfullscreen oallowfullscreen msallowfullscreen><\/iframe>","thumbnail_url":"https:\/\/assets.libsyn.com\/secure\/item\/10880763"}